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    Istanbul: Ankommen und Neues lernen

    Zwischen Möwen, Katzen und Spaziergängen am Meer habe ich in der ersten Woche hier in Istanbul viele Dinge gesehen, gelernt und erlebt.

    Sechs Tage habe ich bei einer Schwester meines Opas (Tante L) verbracht. Ihr Sohn, der eigentlich in Abchasien wohnt, ist gerade jetzt zu ihr gekommen. Mit den beiden bin ich viele Kilometer gelaufen. Egal ob zum Einkaufen, Kaffee trinken, Verwandte besuchen oder einfach so am Meer entlang. Tante L hat dabei immer wieder Erinnerungen geteilt, Allgemeinwissen vermittelt (dass ich noch nicht hatte) oder Späße gemacht.

    Ihr Sohn, also quasi mein Großonkel, hat außerdem von seinem Leben in Abchasien erzählt und auch weitere Erfahrungen und Geschichten aus seinem Leben geteilt. Mit Tante L war ich auch die Familie ihres zweiten Sohnes (also meines zweiten Großonkels) besuchen, die in der Türkei lebt. Dort gab es viele abchasische Speisen und beim Anstoßen sogar eine richtige Ansprache auf abchasisch. Das hatte ich so noch nie gesehen!

    Wir haben außerdem die größere Schwester von Tante L und die Familie ihrer Tochter besucht. Die jüngeren Töchter haben mir einige Seiten von Istanbul gezeigt, die ich noch nicht gesehen hatte. Mit ihnen war ich zum Beispiel in dem Schloss „Dolmabahçesaray” und bei dem Galata-Turm.

    Es gab eine weitere Begegnung, bei der ich viele Dinge erfahren habe. Eine Cousine meines Opas, die in Istanbul lebt, hat mir einiges über die starke Bindung erzählt, die sie zwischen ihren Familienmitgliedern spürt. Ich würde gerne ein paar Dinge über ihr Leben im nächsten Artikel teilen.

    Mein Türkisch verbessert sich jeden Tag durch die vielen Gespräche. Mein Stammbaum wächst und wird immer detaillierter. Ich freue mich schon, all die Geschichten und Erinnerungen auf Papier zu bringen, die noch kommen werden.